- Beim renommierten Formel-1-Team Vodafone McLaren Mercedes vertraut man nicht nur während der Rennen auf das Motorenöl von Exxon-Mobil. Auch in der Fertigung der Fahrzeugkomponenten kommen Schmierstoffe desTechnologiepartners zum Einsatz.
Schmierstoffe für Champions
Seit nunmehr 16 Jahren nutzt McLaren das Motorenöl Mobil 1 von Exxon-Mobil. Für den Schmierstoffhersteller bietet das Formel-1-Engagement nicht zuletzt die Möglichkeit, seine Produkte in der Praxis mit Mercedes-Rennmotoren im absoluten Grenzbereich zu testen. Doch auch in der Fertigung der Fahrzeugteile baut McLaren auf die Schmierstoffe seines Technologiepartners. So hat Mobil Industrial Lubricants unlängst eine Reihe neuer Produkte für die Metallverarbeitung auf den Markt gebracht, die im renommierten McLaren Technology Centre (MTC), dem Unternehmens- und Produktionshauptsitz des mehrmaligen Formel-1-Champions, eingesetzt werden.
Im Entwicklungszentrum in Woking werden kontinuierlich Metall- und Kompositbauteile der Rennboliden entworfen, modifiziert, gefertigt und im eigenen Windkanal getestet. Zum Ende der neunmonatigen Rennsaison wird kaum ein Teil an den Fahrzeugen mehr unverändert geblieben sein. In der Fertigung werden hauptsächlich Leichtbaumaterialen wie Titan und Superlegierungen bearbeitet. Auf der Jagd nach der perfekten Aerodynamik ist hohe Oberflächengüte aller Komponenten essenziell.
Zur Komplettbearbeitung der Teile mit komplexen Konturen steht eine ganze Serie von Mazak-Bearbeitungszentren zur Verfügung. Dabei kommen wassermischbare Kühlschmierstoffe der Mobilcut-200-Familie zum Einsatz. Laut Hersteller zeichnen sie sich durch ihre Pflegeleichtigkeit, ihre lange Standzeit sowie durch ihren breiten Anwendungsbereich aus. Dank ihrer geringen Schaumbildung eignen sie sich auch gut für Hochdruckkühlsysteme. Des weiteren nutzt McLaren die Bettbahnöle der Mobil-Vactra-Serie, die einen sehr ruhig gleitenden Betrieb gewährleisten und sich zudem leicht von den Kühlschmierstoffen abscheiden lassen. Außerdem im Einsatz: Die Produktfamilie Mobil Velocite Oil als niedrigviskose Schmierstoffe für schnelllaufende Spindeln sowie Mobil-DTE-Hydrauliköle und Mobilux-EP-Schmierfette.
Neben dem Mazak-Shop sind in Woking Werkzeugmaschinen von Famu, Forest und Parpas sowie diverse kleinere Maschinen unterschiedlicher Fabrikate im Einsatz, die ebenfalls alle mit Mobil-Schmierstoffen betrieben werden. Das DTE-Hydrauliköl findet zudem im Entwicklungslabor sowie im Windkanal Verwendung. (fm)
McLaren Group www.mclaren.com
Exxon-Mobil Central Europe Holding GmbH www.exxonmobil.de www.mobilindustrial.com
Mekka für Rennsport-Enthusiasten
Mit bislang 12 Fahrer- und 8 Konstrukteurs-Weltmeistertiteln zählt McLaren zu den erfolgreichsten Formel-1-Rennställen. 1965 gegründet vom neuseeländischen Rennfahrer Bruce McLaren, kaufte Ron Dennis das Team Anfang der 80er Jahre und bildete 1985 die McLaren Group, zu der neben dem Rennsportbereich McLaren Racing die Straßenfahrzeugs-Sparte McLaren Automotive zählt. Weitere Bereiche sind McLaren Electronic Systems (Daten-Telemetrie-Systeme), McLaren Applied Technologies (Datenanalyse für andere Sportarten) sowie McLaren Marketing (Vermarktung mit aktuell 42 Sponsoren). Im preisgekrönten, vom Star-Architekten Norman Foster entworfenen McLaren Technology Centre im britischen Woking sind über 1000 Mitarbeiter beschäftigt, davon allein 400 im Racing-Bereich.
