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Die von T & A entwickelte Trommeldeckel-Verriegelung gewährleistet ein Höchstmaß an Arbeitssicherheit
Um beim Schleifen von Präzisionswerkzeugen auch das Öl in optimalem Zustand zu halten, setzen die Prototyp-Werke so genannte Spaltfilter ein. Bei der Rückspülung der Filterkerzen sorgen zusätzlich installierte Reinigungszentrifugen von T & A für hohe Reinheit der Öle.
Die von T & A entwickelte Trommeldeckel-Verriegelung gewährleistet ein Höchstmaß an Arbeitssicherheit
Präzisionswerkzeughersteller erzielt hohe Reinheit

Zentrifugen unterstützen Filtration von Schleifölen

Reinigungszentrifugen von T & A vor den Feinstfilteranlagen für Schleiföl im Bereich der Hartmetallbearbeitung in den Prototyp-Werken
Reinigungszentrifugen von T & A vor den Feinstfilteranlagen für Schleiföl im Bereich der Hartmetallbearbeitung in den Prototyp-Werken
Thomas Rudolph, Facility Management bei Prototyp-Werke GmbH in Zell am Harmersbach: „Die Reinheit des Öls ist beim Schleifen eine Qualitätsfrage
Thomas Rudolph, Facility Management bei Prototyp-Werke GmbH in Zell am Harmersbach: „Die Reinheit des Öls ist beim Schleifen eine Qualitätsfrage"
Kühlschmierstoff vor und nach der Reinigung
Kühlschmierstoff vor und nach der Reinigung

Die Ölaufbereitung ist beim Schleifen von Präzisionswerkzeugen ein zentrales Thema. Es tangiert Umweltaspekte und wirft Fragen der Wirtschaftlichkeit auf, die von benötigten Ölmengen bis hin zu Filterkosten und Filterstandzeiten reichen. Dazu gehören Entsorgungskosten bzw. die Möglichkeiten der Materialrückgewinnung, womit auch das Handling der ausgefilterten Schlämme einhergeht.

Die Reinheit der aufbereiteten Öle ist in erster Linie jedoch eine Frage der Qualität. „Selbst kleinste Rückstände, die über den Kühlmittelkreislauf wieder zurück in den Schleifprozess gelangen, können sich an der Oberfläche darstellen", erklärt Thomas Rudolph von den Prototyp-Werken in Zell am Harmersbach. Das Unternehmen, welches zum schwedischen Sandvik-Konzern gehört, stellt innovative Gewinde- und Fräswerkzeuge aus HSS-E und Vollhartmetall der Kompetenzmarke Walter Prototyp her.

Um den hochgesteckten Qualitätsanforderungen zu entsprechen, werden Filtersysteme eingesetzt, die nach dem Spaltfilter-Prinzip arbeiten. Die Feinstfilter der Transor Filter GmbH aus Usingen tragen noch Partikel kleiner als 3 µm aus und erreichen auch im Sub-µ-Bereich noch eine sehr hohe Quote. Dabei werden keine verunreinigenden Filterhilfsmittel benötigt. Die Filterstäbe werden bei Bedarf vollautomatisch mit Druckluft und einer geringen Menge Reinmedium rückgespült.

Zeitauwändiges Absetzen entfällt

Diese Rückspülmengen führt Prototyp zur Trennung der darin enthaltenen Feststoffe zur Reinigung über Reinigungszentrifugen der Tornado-Reihe von T & A Trenntechnik & Anlagenbau GmbH aus Ettenheim. „So gewinnen wir gegenüber den hier üblicherweise eingesetzten Absetzbecken Zeit, und wir erreichen eine höhere Reinheit", bestätigt Rudolph. Das bedeutet, es wird für den Rückspülkreislauf erheblich weniger Öl benötigt, weil das zeitaufwendige Absetzen entfällt und so das Öl quasi sofort wieder dem Produktionsprozess zur Verfügung steht. Hinzu kommt, dass die Rückspülmengen mit einer höheren Reinheit in den Ölkreislauf zurück gelangen, als dies beim Absetzverfahren erreichbar ist. Damit wird der Filterprozess insgesamt reiner. „ Dies ist auf Dauer sogar optisch an der Sauberkeit der Maschinen erkennbar", berichtet Rudolph, der auch die außergewöhnlich langen Standzeiten der Filterelemente (Transor) auf diesen Effekt zurückführt. Immerhin sind diese schon seit rund 14 Jahren im Dauereinsatz.

Insgesamt sind in den Bereichen der HSS-E- und der Hartmetallfertigung acht Reinigungszentrifugen von T & A in Betrieb. Zwei weitere komplettieren eine separate Versuchseinrichtung, mit der unter anderem auch Öle und deren Eigenschaften in Bearbeitungsverfahren getestet werden. Die Leistungsfähigkeit der Zentrifugen resultiert im Wesentlichen aus der konstruktiv bedingten, vergleichsweise langen Absetzstrecke. Außerdem lenken geschickt angeordnete Leitringe die Strömung zur besseren Abtrennung der Partikel. Ein Novum der Zentrifugen von T & A ist die patentierte Trommeldeckelverriegelung, die ein Höchstmaß an Arbeitssicherheit gewährleistet. Dennoch sind die Deckel einfach zu öffnen. Eine weitere Neuheit stellt die Trocknung der Feststoffe bei maximaler Drehzahl nach dem Reinigungsprozess dar. Dabei resultieren erstaunlich trocken abgetrennte Feststoffe, die einfach handelbar sind. Mit diesen getrockneten Feststoffen wird Sondermüll vermieden, und es werden höhere Verkaufserlöse erzielt.

T & A Trenntechnik und Anlagenbau GmbH www. t-und-a.de

06.10.2011


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