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Das 3D-Komplettwerkzeug wird in TDM inklusive Datensatz und 2D-Grafik verwaltet
Einfache und effiziente Erzeugung, Bearbeitung, Speicherung und Weitergabe von 3D-Werkzeuggrafiken im CAM- und Simulationsprozess demonstriert TDM Systems auf der EMO 2011. Erstmals präsentiert der Tübinger Softwarehersteller die neue TDM-Version 4.5. Als Highlight mit dabei: der neue 3D-Solid Converter. Dieser schlägt die Brücke von den realen Werkzeugdaten hin zur Simulationsanalyse.
Das 3D-Komplettwerkzeug wird in TDM inklusive Datensatz und 2D-Grafik verwaltet
Verwaltungssoftware um Konversions-Tool erweitert

Reale Werkzeugdaten und Simulationsanalyse integriert

Der TDM 3D-Solid Converter ermöglicht ein einfaches Weitergeben von 3D-Solids an Topsolid CAM und berücksichtigt dabei die Anforderungen des Systems an 3D-Grafiken
Der TDM 3D-Solid Converter ermöglicht ein einfaches Weitergeben von 3D-Solids an Topsolid CAM und berücksichtigt dabei die Anforderungen des Systems an 3D-Grafiken

„Schon vor Jahren hatten wir die Vision, dass der Anwender mit TDM-Softwaretools Werkzeuge auswählen, erzeugen, anlegen und zusammenbauen kann, um dann im zweiten Schritt genau diese Daten und Grafiken in den entsprechenden Planungssystemen verfügbar zu machen", sagt Jürgen Auer, Geschäftsführer der TDM Systems GmbH. Und dieses Thema ist aktueller denn je, denn wer realitätsnah simulieren will, benötigt entsprechend reale Werkzeugdaten und -grafiken.

Der Tübinger Softwarespezialist sorgt dafür, dass diese auf einfache Art erzeugt und bearbeitet werden können. Bereits seit 2003 beschäftigen sich die Entwickler von TDM Systems mit dem Thema der automatisierten und datenbankgestützten Generierung von 2D/3D-Werkzeuggrafiken und -daten. Heute stehen praktikable Lösungen bereit, welche die Kunden beim Aufbau einer Datenbasis und bei der Datenpflege wesentlich unterstützen.

Einheitliche Datenbasis als Voraussetzung

Will der Kunde 3D-Werkzeuggrafiken an seine CAM- und Simulationssysteme weitergeben, muss er zunächst eine einheitliche Datenbasis schaffen. Das bedeutet, die gesamten Werkzeugdaten und -grafiken müssen nach einem einheitlichen System und mit denselben Anforderungen angelegt werden. Nur so können anschließend aus den angelegten Werkzeugkomponenten Komplettwerkzeuge zusammengebaut werden – auch in 2D und 3D. „Um den gesamten Bearbeitungsprozess virtuell darstellen und simulieren zu können, geben wir den Anwendern leistungsfähige Softwaretools an die Hand, welche die Erzeugung, Bearbeitung, Speicherung und Weitergabe von 3D-Werkzeuggrafiken in den CAM- und Simulationsprozess ermöglichen", betont Auer.

So stehen im Mittelpunkt des TDM-Messeauftritts auf der EMO die Softwaretools, welche die Realisierung der TDM 3D- Vision beim Kunden ermöglichen: der Daten- und Grafikgenerator für Drehen, Fräsen, Bohren, für HSS/VHM-Normwerkzeuge und jetzt ganz neu für Stechen; der 3D-Designer für Stufenbohrer und Schaftfräser sowie der 2D-Grafik-Editor und der 3D-Solid-Editor zur Modifizierung von Werkzeuggrafiken. Der Daten- und Grafikgenerator vereinfacht und beschleunigt das Anlegen von Werkzeugdaten und -grafiken – über 45 000 Werkzeuge von Herstellern wie Walter und Sandvik Coromant sind hinterlegt. Parallel werden mit den 3D-Designern Lösungen für Schaftfräser und Stufenbohrer gezeigt.

Der 2D-Grafik-Editor und der 3D-Solid-Editor sind zwei äußerst effiziente Tools zur Modifikation von Werkzeuggrafiken. Mithilfe dieser Tools werden 2D- und 3D-Werkzeuggrafiken ohne großen Aufwand an den TDM-Standard angepasst. Liefert ein Werkzeughersteller die Komponenten in der Grafik stehend, lässt sich die Ausrichtung mit dem 3D-Solid-Editor in wenigen Klicks ändern und so anpassen, wie TDM diese für den 3D-Komplettwerkzeugzusammenbau benötigt – und zwar direkt in der Werkzeugverwaltungssoftware, ohne Wechsel in ein CAD-System.

Aufbereitung für Simulationssysteme

Erstmals präsentiert der Tübinger Softwarehersteller die neue TDM-Version 4.5 der breiten Fachöffentlichkeit. Als Highlight mit dabei: der neue 3D-Solid Converter. Dieser schlägt die Brücke von den realen Werkzeugdaten hin zur Simulationsanalyse: 3D-Komplettwerkzeugmodelle stehen somit für die Simulation in gängigen CAM- und Simulationssystemen zur Verfügung. In den 3D-Solid Converter wurden mehrere wesentliche Funktionen zur Bereitstellung von 3D-Solids integriert: Prüfung der 3D-Solids auf die Anforderungen des entsprechenden CAM- und Simulationssystems, Editierfunktionen für einfache Modifizierungen der Grafiken und eine Konvertierungsfunktion für die Umwandlung des Solids in das erforderliche Format des CAM-/Simulationssystems. Auf der EMO wird der 3D-Solid Converter für Topsolid CAM erstmals live zu sehen sein. Weitere CAM- und Simulationssysteme folgen.

TDM Systems GmbH www.tdmsystems.com EMO Halle 3 Stand G24, Halle 5 Stand B20

Ohne Titel

08.09.2011


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