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VDMA-Fachverband erwartet 7 Prozent Umsatzplus in 2012

Präzisionswerkzeug-Branche wächst weiter

Nach dem Rekordjahr 2011 können die deutschen Hersteller von Präzisionswerkzeugen in diesem Jahr auf ein weiteres, wenn auch moderates Wachstum hoffen. „Für dieses Jahr erwarten wir in Summe nochmals eine spürbare Produktionssteigerung", erläuterte Lothar Horn, Vorsitzender des Fachverbands Präzisionswerkzeuge und geschäftsführender Gesellschafter der Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH. „Wir gehen derzeit von einem Umsatzwachstum um sieben Prozent aus."

Dass für 2012 keine riesigen Steigerungsraten zu erwarten sind, zeigt laut Horn nicht nur die hohe Auslastung der Unternehmen. Auch wichtige Kundenbranchen wie die Automobilzulieferer stellten sich auf ein Ende des aktuellen Booms ein, rechneten aber immerhin damit, das Umsatz- und Ertragsniveau von 2011 halten zu können.

Im vergangenen Jahr haben die deutschen Hersteller von Zerspanwerkzeugen, Spanntechnik, Mess- und Prüfmitteln sowie der Werkzeug- und Formenbau 10,2 Milliarden Euro umgesetzt – und damit das bisherige Top-Jahr 2008 übertroffen. Gegenüber 2010 konnte die Branche ein Umsatzplus von 21 % erzielen. Als Gründe für den Erfolg nannte Horn drei Aspekte, denen sich die Branche seit jeher verpflichtet sehe: Innovation, Effizienz und Ergonomie. Die vierte wesentliche Säule für den Erfolg seien die hochqualifizierten Mitarbeiter, deren Aus- und Weiterbildung für den künftigen Erfolg sehr wichtig sei. In diesem Zusammenhang sagte Horn: „Ich bin überzeugt: Der Standort Deutschland ist der beste weltweit."

20.02.2012


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