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Die Messe als Gradmesser

Will die Internationalität der AMB steigern: Ulrich Kromer, Geschäftsführer der Messe Stuttgart
Auf dem Gipfel des Maschinenbau-Booms hat die AMB 2008 bei ihrer Premiere auf dem neuen Stuttgarter Messegelände Rekorde aufgestellt, die in diesem Jahr wohl schwer zu toppen sein werden. Dennoch sind die Vorzeichen günstig: Die Wolken am Konjunktur-Himmel haben sich unerwartet schnell verzogen, und für Anbieter wie Kunden gibt es beste Gründe, sich die AMB nicht entgehen zu lassen.
Will die Internationalität der AMB steigern: Ulrich Kromer, Geschäftsführer der Messe Stuttgart
Will die Internationalität der AMB steigern: Ulrich Kromer, Geschäftsführer der Messe Stuttgart

Auf dem Gipfel des Maschinenbau-Booms hat die AMB 2008 bei ihrer Premiere auf dem neuen Stuttgarter Messegelände Rekorde aufgestellt, die in diesem Jahr wohl schwer zu toppen sein werden. Dennoch sind die Vorzeichen günstig: Die Wolken am Konjunktur-Himmel haben sich unerwartet schnell verzogen, und für Anbieter wie Kunden gibt es beste Gründe, sich die AMB nicht entgehen zu lassen.

In den vergangenen zwei Quartalen hat der Auftragseingang im Werkzeugmaschinenbereich, der 2009 am Boden lag, wieder gewaltig angezogen. So gerät die AMB, die vom 28. September bis 2. Oktober 2010 ihre Pforten öffnet, zum spannenden Gradmesser: Spannend für die Anbieter wird sein, welche Investitionsentscheidungen die Messe anstößt; spannend für die Kunden ist es wiederum, für welche Innovationen die Hersteller die konjunkturelle Atempause genutzt haben.

Bereits ein Vierteljahr vor Messebeginn waren laut Messechef Ulrich Kromer über 90 Prozent der verfügbaren Hallenfläche von 105 000 m2 belegt. Und gut einen Monat vor dem Start hatten sich mehr als 1250 Aussteller angemeldet. Vom Rekordergebnis von 2008 mit gut 1300 Ausstellern ist man also nicht weit entfernt. Die Besucherzahl von damals – über 85 000 Gäste strömten zur Premiere auf das neue Messegelände in Stuttgart – wird wohl schwer zu übertreffen sein, aber immerhin werden über 75 000 Besucher aus 60 Ländern erwartet.

Eine thematische Aufplanung soll ihnen die Orientierung erleichtern. In den Hallen 1 und 2 präsentieren sich die Hersteller von Präzisionswerkzeugen. Die Hallen 3, 5, 7 und 9 sind den Dreh- und Fräsmaschinen sowie den Bearbeitungszentren vorbehalten. Software und Engineering, Steuerungen, weitere Komponenten und Zubehör sind in Halle 4 beherbergt. In der Halle 6 finden sich Säge-, Bohr- und Verzahnmaschinen. Die Halle 8 gehört den Schleif- und Entgratmaschinen.

Erklärtes Ziel der AMB-Veranstalter ist es, die Internationalität der Messe zu stärken. Der Anteil der Besucher aus dem Ausland, der 2008 bei sieben Prozent lag, soll in den zweistelligen Bereich gesteigert werden, so die Maßgabe von Messechef Kromer. Mit attraktiven Anreisepaketen will man Messegäste aus ganz Europa nach Stuttgart locken. Das Cannstatter Volksfest, das erstmals parallel zur AMB stattfindet, dürfte zur Aufwertung das Rahmenprogramms beitragen.

www.amb-messe.de

Dieser Artikel stammt aus Community-Indicator


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