- Die patentierten Präzisionsspannfutter APC liefert Albrecht für Spanndurchmesser von 2 bis 32 mm. Ihre verschiedenen Varianten haben sich weltweit beim Fräsen, Bohren, Reiben, Gewindeschneiden, bei der Schwerzerspanung und der Hochgeschwindigkeitsbearbeitung bestens bewährt. Zwei Neuerungen tragen nun weiter dazu bei, die Handhabung der Präzisionsspannfutter zu vereinfachen und die Wirksamkeit der Zerspanungswerkzeuge zu erhöhen.
Präzisionsspannfutter mit Handhabungsvorteilen
Ein Schneckengetriebe sowie Spannhülsen mit Spezialbeschichtung und flachem Kegelwinkel erzeugen die hohen Spannkräfte. Sie werden mit Hilfe eines ergonomisch optimierten und auf das jeweilige APC-Futter abgestimmten Sechskantschlüssels aufgebracht oder gelöst. Zum sicheren Spannen sind zwei Markierungen am Schlüssel zur Deckung zu bringen, was einem Drehmoment von 10 – 12 Nm entspricht.
Entsprechend einfach gestaltet sich auch das Lösen des Spannfutters. Dabei geben zwei zu überwindende Widerstände Aufschluss über den Stand des Lösevorgangs. Zunächst wird das Reibmoment des Gewindes überwunden, danach die Spannhülse abgedrückt. Nach weiterem Drehen des Spannschlüssels lässt sich das Werkzeug entnehmen oder die Spannhülse herausdrehen. Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbsfabrikaten ist der Spannschlüssel im Lieferumfang enthalten.
Erste Aussagen von Praktikern beschreiben laut Albrecht diese Entwicklung als einfach, sicher und vor allem praxistauglich. Hervorgehoben werde außerdem, dass bei den APC-Spannfuttern – im Vergleich zu Hydrodehnspannfuttern mit Zwischenhülsen – keine Genauigkeitsverluste auftreten und außerdem verschiedene Werkzeugschäfte nach DIN 1835 und DIN 6535 gespannt werden können.
Erhöhte Prozesssicherheit
Einen wichtigen und vor allem ohne zusätzlichen Aufwand realisierbaren Beitrag zum Entfernen von Spänen und damit zu höherer Prozesssicherheit leistet die Peripherie-Kühlung. Sie wirkt durch die engen Schlitze von APC-Spannhülsen mit 3 – 20 mm Spanndurchmesser und gewährleistet bei 50 bar Druck einen konstanten Durchfluss von 14 – 16 Liter/min. Lästige Späne in der Bearbeitungszone – sie können vor allem beim Nutenfräsen zum frühzeitigen Verschleiß oder Bruch des Werkzeugs führen – werden einfach weggespült. Bereits die Standardausführungen der Präzisionsspannfutter verfügen über diese wirksame Kühlung. Für Werkzeuge mit innerer Kühlmittelzufuhr sind die Spannhülsen auch in dichtender Ausführung erhältlich. Die hohe Betriebssicherheit der Kühlung bestätigt ein Anwender, der mehr als 300 APC-Spannfutter im Einsatz hat. Er kann keine Undichtigkeiten oder Auswirkungen auf die Präzision seiner Spannfutter feststellen.
Neben der einfachen Handhabung ist das Haltemoment ein besonderes Merkmal der Präzisionsspannfutter. Es beträgt bei 12 mm Spanndurchmesser mindestens 200 Nm, bei einem Spanndurchmesser von 20 mm etwa 400 Nm und bei 32 mm Spanndurchmesser etwa 750 Nm. Diese Haltemomente übertreffen die eines Schrumpffutters. Zudem überzeugt das APC-Spannfutter durch eine hohe Steifigkeit und Vibrationsdämpfung. Bemerkenswert ist die über den gesamten Spannbereich durch Tauschen der Spannhülsen erzielbare hohe Rundlaufgenauigkeit von ≤ 3 µm bei 2,5 x D. Damit verbindet das Futter hohe Rundlaufgenauigkeit und Spannkraft sowie positives Dämpfungsverhalten bei einfachster Bedienung. Erfahrungen aus der Praxis belegen Standzeiterhöhungen von durchschnittlich 30 Prozent, was in den meisten Fällen eine schnelle Amortisierung durch Einsparung bei den Werkzeugkosten ermöglicht.
Albrecht Präzision GmbH & Co. KG www.albrecht-germany.com
