- 2011 modernisierte die Maschinenfabrik Krone ihre Vorfertigung. Präzision, Produktivität, Anlagenverfügbarkeit und persönlicher Service waren die ausschlaggebenden Faktoren bei der Suche nach einem geeigneten Lieferanten.
Große Leistung auf engstem Raum
Seit mehr als 100 Jahren steht der Name Krone für schlagkräftige Grundfutter-Erntetechnik von hoher Qualität. Die grün-gelben Landmaschinen sind landauf und landab bekannt. Das renommierte Unternehmen, mit Stammsitz in Spelle, zählt zu den weltweit führenden Herstellern für Scheibenmähwerke, Rundballenpressen und Kreiselschwader. Ebenfalls zum Krone-Sortiment gehören die beiden Selbstfahrer BiG M und BiG X. Hinter dem Begriff BiG M verbirgt sich ein Hochleistungs-Mähaufbereiter, der mit bis zu 13,20 m Arbeitsbreite mäht. Der Feldhäcksler BiG X ist der derzeit stärkste Häcksler der Welt. Im Geschäftsjahr 2011 hat Krone seine Produktion weiter ausgebaut. Hinter den Kulissen des emsländischen Erfolgsunternehmens wirken Fachkräfte im Vier-Schicht-Betrieb an modernen CNC-Bearbeitungszentren – made in Germany.
Produktivität gesteigert
Erst kürzlich hat Krone den eigenen Maschinenpark modernisiert. Drei vertikale Bearbeitungszentren Hedelius BC 100 mit Verfahrwegen von 2500 und 3500 mm wurden in der Vorfertigung in Betrieb genommen. „Wir wollten uns qualitativ weiterentwickeln" , begründet Volker Perk, Leiter mechanische Fertigung, diese Investition. Insgesamt sind nun fünf Hedelius-Maschinen für Krone im Einsatz – „sie laufen rund um die Uhr, an sechs Tagen der Woche."
Seit sieben Jahren arbeitet Krone bereits erfolgreich mit der Hedelius Maschinenfabrik aus Meppen zusammen. Helmut Lange, Meister für Zerspanung, bringt die Vorzüge des Modells BC 100 auf den Punkt: „Natürlich wollten wir in erster Linie unsere Produktivität steigern, aber natürlich spielen auch Zuverlässigkeit, Handling und Flexibilität eine große Rolle."
Ein Plus an Flexibilität
Die drei neuen Hedelius Bearbeitungszentren, die in der Vorfertigung von Krone eingesetzt werden, sind werksseitig mit einem Rundtisch für Schwenkbrücken ausgestattet. Dies erlaubt im Bedarfsfall eine Mehrseitenbearbeitung mit insgesamt vier CNC-Achsen. Zudem wird durch den Einbau einer stationären Mitteltrennwand ein Pendelbetrieb ermöglicht, bei dem zwei oder mehrere Werkstücke an einer Maschine parallel bearbeitet werden. Das Magazin der BC 100 kann mit 30 Werkzeugen bestückt werden, die bei Krone zur Bearbeitung der verschiedensten Werkstoffe wie Baustähle, Guss-Eisen oder gar Hardox eingesetzt werden. „Es ist ein großer Vorteil, dass jede dieser Maschinen alle Arbeiten erledigen kann. Dadurch sind wir sehr variabel. Außerdem ist der Pendelbetrieb überaus wirtschaftlich", erklärt Lange weiter. Die große Flexibilität ist auch notwendig, schließlich muss für jede Krone-Maschine mindestens ein Arbeitsschritt an der „Vertikalen" durchgeführt werden.
Geringe Außenabmessungen
Viele Unternehmen stoßen in ihren engen Fertigungshallen bereits an Platzgrenzen. Auch für Krone war es wichtig, eine platzsparende CNC-Maschine zu finden, die trotz geringer Außenabmessungen über einen großen Arbeitsraum verfügt. Dies kann die BC 100 bieten. Auf der X-Achse hat das Fahrständer-Bearbeitungszentrum, je nach Modell, einen maximalen Verfahrweg von 2500, 3500 oder 6500 mm, wodurch auch lange Werkstücke bis 6500 mm bzw. 2 x 2950 mm problemlos im Pendelbetrieb bearbeitet werden können.
Dabei ist „die Handhabung der BC 100 äußerst unkompliziert", findet Maschinenführer William Slater. Der Werkzeugwechsel geht sekundenschnell und die Programmierung der CNC-Maschinen ist einfach und anwenderfreundlich. „Selbst für einen Neuling wie mich", verrät Slater mit einem Augenzwinkern.
Qualität ist ein Muss
Auch Fertigungsleiter Perk zeigt sich mit der Qualität der Hedelius-Bearbeitungszentren rundum zufrieden. „Die Maschinen entsprechen unseren hohen Standards in der Qualitätssicherung. Sie arbeiten sehr präzise und wirtschaftlich." Im Wettbewerb mit anderen Herstellern konnte Hedelius vor allem durch das hervorragende Preis-Leistungsverhältnis und die gute Betreuung punkten. „Das Geheimnis unseres Erfolges ist die rationelle Serienfertigung der Basis-Baugruppen. Diese Plattformstrategie kommt ursprünglich aus der Automobilindustrie und ermöglicht es uns, Bearbeitungszentren verschiedener Größen und Achsen zu fertigen. Rationell und von hoher Qualität", erklärt Geschäftsführer Dennis Hempelmann das Geschäftsmodell.
Die Erfahrung habe gezeigt, dass auch das Servicekonzept von Hedelius greift. Der Austausch von Verschleißteilen habe bei den älteren Maschinen bislang immer einwandfrei funktioniert. „Dies ist für unsere Kunden natürlich besonders wichtig, denn lange Stillstandzeiten kann sich niemand leisten", weiß Hempelmann auch um die Bedeutung der Service-Qualität.
In den nächsten Jahren möchten die beiden Erfolgsunternehmen aus dem Emsland ihre positive wirtschaftliche Entwicklung fortsetzen. Und die enge Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen weiter ausbauen. Denn wo Qualitätsprodukte entstehen sollen, braucht es immer auch verlässliche Partner.
Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH www.landmaschinen.krone.de
Hedelius Maschinenfabrik GmbH www.hedelius.de
