Printausgabe: 2010/4, Seite 4

Maximum an Standardkomponenten reduziert individuelle Werkstückapplikationen auf ein Minimum

Module für die kurvengesteuerte Montagetechnik

Das Pfuderer-Modulsystem bietet innovative Grundmodule, standardisierte Montage- sowie zuverlässige Prozessstationen, die perfekt auf die Anforderungen angepasst werden
Das Pfuderer-Modulsystem bietet innovative Grundmodule, standardisierte Montage- sowie zuverlässige Prozessstationen, die perfekt auf die Anforderungen angepasst werden

Mit unseren Modulen nehmen wir bei Pfuderer den Kunden die Angst vor der Automation. Wir sehen uns aber nicht nur als Maschinenbauer, sondern auch als Dienstleister, der die Kunden begleitet: Von der montagegerechten Produktgestaltung über die Analyse der Montageprozesse bis hin zur Auswahl des richtigen Montagesystems.

Das Pfuderer-Modulsystem bietet eine Vielfalt an ausgereiften Standardkomponenten. Die Kosten für die mechanische Automation sind dabei nicht höher als die einer pneumatischen Montageanlage – doch der entscheidende Vorteil liegt in dem Mehr an Zuverlässigkeit und der höheren Lebensdauer der Montageanlage. Auf lange Sicht ist die mechanische Automation also kostengünstiger.

Die harmonischen Bewegungen der mechanischen Automation belasten die Montageanlage geringer als pneumatische Antriebe: Weniger Zylinder, Ventile und Sensoren reduzieren gleichzeitig den Wartungsaufwand und senken Stillstandszeiten. Der Mehrwert für den Kunden: Die Verfügbarkeit der Montageanlage steigt, die Produktion wird effizienter.

Um Druckluft zu erzeugen, ist ein immenser Energieaufwand erforderlich – deutlich mehr als bei der mechanischen Automation. Die Energiekosten sinken also um ein Vielfaches mit mechanischer Automation. Das Ergebnis: Die Energiebilanz, die Produktion kann sich sehen lassen – Ressourcen geschont, Geld gespart.

Das Pfuderer-Modulsystem bietet innovative Grundmodule, standardisierte Montage- sowie zuverlässige Prozessstationen, die perfekt auf die Anforderungen angepasst werden. Weil wir dabei ein Maximum an ausgereiften Standardkomponenten einsetzen, reduzieren sich individuelle Werkstückapplikationen auf ein Minimum. Das Ergebnis: Kurze Entwicklungszeiten, niedrige Kosten und ein Höchstmaß an Flexibilität.

Um die Anforderungen eines Produktlebenszyklus erfüllen zu können, sind die Grundmodule, Montage- und Prozessstationen sowie die Peripherie optimal aufeinander abgestimmt. So haben die Grundmodule immer die gleiche Maschinentischhöhe von 800 Millimeter. Unterhalb der Tischplatte befinden sich die mechanischen oder servomotorischen Antriebe, die über Linearstößel die Stationen antreiben. Oberhalb der Tischplatte findet die Werkstückapplikation auf der ergonomischen Höhe von 1000 bis 1050 Millimeter Platz.

Die Montagestationen des RTS Ringtransfersystem sowie die Prozessstationen können innerhalb des Werkstückträgerrings angeordnet werden. Die Vorteile: Ein Höchstmaß an Zugänglichkeit bei Bedienung und Wartung. Und: Ein Plus an Übersichtlichkeit – sowohl bei der Zuführung der Werkstücke als auch bei der Anordnung der Vereinzelungs- und Orientierungseinheiten. Die Prozesse sind immer sehr gut einsehbar, und außerdem können Prozess-Werkzeuge schnell und einfach von vorne ausgetauscht werden.

Vor der Zuführung werden die Werkstücke durch standardisierte Vereinzelungen oder durch Abteilräder vereinzelt. Falls erforderlich, können die Werkstücke anschließend in einer Zwischenstation orientiert und dann mit linearen oder rotativen Handlings eingesetzt werden. Entsprechend der Anforderung kann die beste Handhabung aus Standardkomponenten konfiguriert werden, so dass sich die individuelle Werkstückapplikation auf ein Minimum reduziert. Für Bewegungen stehen vertikale und horizontale Montagebewegungen zur Verfügung – wenn erforderlich auch Zweifach-Bewegungen.

Alle Standardkomponenten haben eine Schnittstelle, so dass eine Station auf dem teilautomatisierten Handarbeitsplatz THA, dem LTS Längstransfersystem oder dem RTS Ringtransfersystem baugleich wieder verwendet werden kann. Für ganz spezielle Fälle stehen Linearstößel als Antriebselemente und mechanische Elemente wie Umlenkhebel, Hebelübersetzungen, Lenkeranlenkungen, Kulissen und Zahnstangen/Zahnräder für die individuelle Konstruktion zur Verfügung.

Das Pfuderer-Modulsystem ist ein ganzheitliches Automationssystem. Die Grundmodule haben die gleiche Schnittstelle zu den Stationen, so dass Montage- und Prozessstationen auf den unterschiedlichen Grundmodulen verwendet werden können. Pfuderer unterstützt seine Kunden zudem bei der Finanzierung ihrer Investitionen. Zusammen mit dem Finanzpartner Deutsche Leasing wurde ein Konzept erstellt speziell für die Anschaffung von Montageanlagen auf Basis der Modulsysteme.

Martin Pfuderer Pfuderer Maschinenbau GmbH www.pfuderer.de

Dieser Artikel stammt aus Community-Indicator

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