Auf deutschen Markt zugeschnittene Eigenmarke
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- Der Name UVA Unverzagt steht ab sofort für konsequent preisleistungsoptimierte Standard-Vertikalfräszentren
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- Für einfachste Bedienung und Programmierung sind die Fräszentren bereits in der Grundausführung mit der CNC-Steuerung Sinumerik und der Werkstattsoftware Shopmill von Siemens ausgerüstet
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- Über Trichter abgeführte Späne, Späneschubladen, innenliegende Sprühpistole, separater Schmierkreislauf für die hochgelegenen Teile der C-Achse, rundum sichtbare Signalleuchte für Werkstückwechsel: Viele praxisgerechte Ideen steigern die Produktivität und Profitabilität der neuen Maschinenreihe
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- Bei der mechatronischen Optimierung des Maschinenbetts und der Achsantriebe konnte Hommel Unverzagt auf die Erfahrungen aus einer eingespielten Zusammenarbeit zwischen dem Maschinenhersteller und dem Automatisierungspartner Siemens zurückgreifen
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- In der „plus"-Version sind die Maschinen mit einer leistungsstärkeren Spindel und einem schnellen Werkzeugwechsler mit 24 Magazinplätzen ausgestattet
Jahrzehntelange Erfahrung und eine intelligente Zusammenarbeit mit dem Maschinenhersteller und dem Automatisierungspartner finden ihren Niederschlag in einer neuen Maschinenmarke. Zu nur geringem Investitionsvolumen ist hier verblüffend viel praxisgerechte Funktionalität und Zukunftssicherheit geboten – nicht zuletzt dank der hochwertigen Automatisierung. Auch die führende Werkstattsoftware ist an Bord …< /p>
Seit gut 80 Jahren ist der Maschinenhandel Hommel Unverzagt GmbH in Stuttgart aktiv. Allerdings nicht unter dieser Firmierung – die auf die Integration in die Hommel-Gruppe verweist, Deutschlands wohl erfolgreichster Vertriebs-, Beratungs- und Servicegesellschaft für CNC-gesteuerte Werkzeugmaschinen. Früher war der traditionsreiche Maschinenhandel unter dem Kürzel UVA bekannt. Den guten Ruf dieses Namens bringt Hommel Unverzagt nun in eine neue Eigenmarke ein: „UVA Unverzagt" heißen diese konsequent auf den deutschen Markt ausgerichteten 3- bis 5-achsigen Standard-Fräsmaschinen in Vertikalbauweise.
Jahrzehntelange Erfahrung aus Vertrieb und Service in Eigenmarke eingebracht
Die fundierten Erfahrungen aus der jahrzehntelangen Betreuung ihrer Kunden und dem Service der gelieferten Maschinen flossen in die Entwicklung der neuen Maschinenmarke. „Der Name UVA macht deutlich, dass wir der Qualität verpflichtet sind", erläutert Geschäftsführer Karl-Heinz Lahrmann die Strategie, „aber wir wissen natürlich, dass bei Standardmaschinen der Preis das bei Weitem wichtigste Kaufkriterium ist. Unser Ziel war darum ein wirklich hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis."
Preis-Leistungs-Verhältnis sichert hohe Profitabilität
Das ist nur zu erreichen, wenn man die wichtigsten technischen und betrieblichen Anforderungen der Anwender kennt und punktgenau, clever und effizient erfüllt. „In Deutschland ist für kleine und mittlere Unternehmen eine hohe Profitabilität jeder einzelnen Maschine überlebenswichtig", gibt UVA-Produktmanager Hans Banzhaf zu bedenken. „Gute Spanleistungen und hohe Präzision sind da erst die halbe Miete. Bedienung und Programmierung müssen so einfach und so schnell sein, dass mit geringem Personaleinsatz eine hohe Auslastung gefahren werden kann. Außerdem muss die Verfügbarkeit auch ohne nennenswerten Wartungsaufwand sichergestellt sein. Und falls doch einmal eine Störung auftritt, braucht der Anwender einen schnellen Service, damit er, wenn irgend möglich, trotzdem noch termingerecht liefern kann." So ist hinter jedem Detail der UVA-Unverzagt-Maschinen das Ziel zu erkennen, dem Anwender eine möglichst gute Profitabilität zu bieten.
Breites Anwendungsspektrum
Dies beginnt bereits beim Blick auf die Eckdaten: Die Verfahrwege der Achsen gehören zu den längsten, die man in diesem Preissegment bekommen kann (siehe Tabelle 1). Sie ermöglichen dem Anwender, ein sehr breites Fertigungsspektrum anzubieten. Darüber hinaus sind Spanntisch und Arbeitsraum so großzügig dimensioniert, dass zeitsparende Mehrfachaufspannungen möglich sind. Hohe Achsgeschwindigkeiten für Vorschübe und Eilgang sowie leistungsstarke Spindeln versprechen ausgesprochen gute Spanleistungen.
Werkstattsoftware macht Programmierung schnell und einfach
Steuerungsseitig sind die Maschinen bereits standardmäßig mit der CNC-Steuerung Sinumerik von Siemens ausgerüstet. Und weil größter Wert auf maximale Bedienerfreundlichkeit gelegt wurde, ist auch die Werkstattsoftware Shopmill vom selben Hersteller schon Bestandteil des Basispakets. „Programmierung, Arbeitsvorbereitung und Einrichtung der Maschinen sind damit besonders schnell und sehr einfach, weil Shopmill immer die Sicht des Facharbeiters auf das Werkstück und den Fräsprozess widerspiegelt – und das trifft die Anforderungen der Anwender sehr genau", erläutert Banzhaf den Grund für die in dieser Preisklasse ungewöhnlich komfortable Automatisierung. „Außerdem kann mit den CNC-Steuerungen der Sinumerik-Reihe die mit der Maschinenmechanik mögliche Dynamik, Präzision und Fräsleistung sehr gut ausgeschöpft werden."
Einfache Reinigung von Maschine und Werkstück
Auch beim Gang um die neuen UVA-Maschinen findet man eine Reihe bestechend cleverer Details. Zum Beispiel die sehr effizient gelöste Spanentnahme: Der Maschinenboden ist als Doppeltrichter ausgestaltet, dessen Mündungen zu zwei großvolumigen Späneschubladen führen. Die können einfach nach vorne herausgezogen und entleert werden. Das macht diese Arbeit auch ohne Späneförderer leicht und spart Zeit. „Jedenfalls muss niemand mehr regelmäßig mit Handbesen und Druckluftpistole in der Maschine herumkrabbeln, damit weitergearbeitet werden kann", schmunzelt Banzhaf.
Ebenfalls sehr praktisch: Die Sprühpistole zum Abspülen des Werkstücks ist nicht an, sondern in (!) der Maschine angebracht. Das vermeidet Tropfspuren und reduziert die Verschmutzung im Trittbereich vor der Maschine.
„Alles o.k.!" – Ein einfaches Leuchtsignal gibt dem Bediener mehr Zeit für anderes
Eine nicht nur vor der Maschine, sondern rundum und weithin sichtbare Signalleuchte zeigt dem Bediener an, ob er sich aktuell um die Maschine kümmern muss. Leuchtet sie grün, ist alles in Ordnung, die Maschine spant. Leuchtet sie rot, steht ein Werkstückwechsel oder ein anderer manueller Eingriff an. Dank dieser einfachen Hilfe kann der Maschinenbediener schon bei Spanzeiten von jeweils nur wenigen Minuten sinnvoll andere Aufgaben übernehmen – in kleinen und mittleren Unternehmen ein wichtiger Beitrag zur Effizienzsteigerung.
Eigene Schmierautomatik für die Z-Achse
Viele derartige „Kleinigkeiten" machen die UVA-Maschinen nicht nur sehr bediener-, sondern auch sehr servicefreundlich. So ist die automatische Schmierung bei UVA-Maschinen zweikreisig ausgeführt, wobei ein Zweig allein für die Z-Achse zuständig ist. Deren hochgelegenen Teile, die bei einer defekten oder schwächelnden Schmierung immer als erstes in Mitleidenschaft gezogen werden, sind somit weit besser geschützt als bei einer gemeinsamen Schmierung aller Achsen.
Zukunftssicher: Be- und Entlade-Automation, Werkzeug- und Werkstückvermessung
Bei alledem gelingt der Firma Unverzagt mit zum Teil sehr einfachen Maßnahmen auch noch das Kunststück, dass die Maschinen trotz niedrigem Investitionsvolumen eine hohe Zukunftssicherheit bieten. So ist ein seitliches Fenster vorhanden, über das die Maschinen per Be- und Entladeroboter sehr einfach in eine Fertigungsautomation eingebunden werden können. Als Option ist eine interne Werkzeugvermessung verfügbar, die das manuelle Einmessen von Werkzeugen erübrigt. Und steuerungsseitig unterstützt die CNC alle Messfunktionen, um auch bei komplexen und langwierig zu fertigenden Teilen durch In-Process-Messungen eine hohe Präzision ohne manuelle Zwischenschritte zu erzielen.
Messtaster finden gegebenenfalls im Werkzeugwechsler Platz, insbesondere in der „plus"-Version der UVA-Maschinen. Hier hat der Werkzeugwechsler 24 Plätze – und ist mit zwei Sekunden Einwechselzeit beachtenswert schnell. Außerdem ist die Spindel in der „plus"-Version für noch höhere Spanleistungen auf eine Nenndrehzahl von 10 000 U/min ausgelegt.
Mechatronisch optimiertes Maschinenbett, typoptimierte Steuerungsparameter
Was man auch auf den zweiten und dritten Blick nicht erkennt, was sich aber erheblich auf die Produktivität der neuen Maschinen auswirkt: Bei der Entwicklung der Maschine wurden die Erfahrungen des Maschinenherstellers mit Siemens-Automatisierungen und dem Mechatronic Support des Automatisierungspartners intensiv genutzt. So sind Struktur und dynamisches Verhalten des aus Grauguss bestehenden Maschinenbetts mit Hilfe der Finite-Elemente-Methode optimiert, die Antriebe konsequent nach mechatronischen Gesichtspunkten ausgelegt und Achsführungen wie Spindeltriebe für hohe Präzision und ein langes Maschinenleben sehr großzügig dimensioniert. Außerdem wurden in Kooperation mit dem Automatisierungspartner Siemens die in der CNC verfügbaren Einstellungen zur Optimierung der Maschinenperformance für den jeweiligen Maschinentyp optimiert. Das Resultat zeigt sich unter anderem in einer Positionierwiederholgenauigkeit von +/- 0,003 mm nach ISO 230-2.
Starker Service
Die Kooperation zwischen Hommel Unverzagt, dem Maschinenhersteller und dem Automatisierungspartner hat auch beim Service Auswirkungen, von denen die Betreiber der neuen UVA-Maschinen profitieren. Geschäftsführer Karl-Heinz Lahrmann dazu: „Seit Jahren verkaufen wir zunehmend Maschinen, die mit Siemens-Steuerungen ausgestattet sind. Je bekannter die Werkstattsoftware Shopmill (beziehungsweise Shopturn bei Drehmaschinen) wird, desto deutlicher ist dieser Trend. Unsere hauseigene Serviceabteilung ist daher in ständigem Kontakt mit Siemens. Zusätzlich können wir auf die seit Jahren bestehende Zusammenarbeit des Steuerungsherstellers mit der Service-Organisation der Hommel-Gruppe aufbauen. So ist durch die guten Kontakte und umfangreichen Ressourcen auch bei den neuen UVA-Maschinen eine sehr schnelle Reaktion im Servicefall sichergestellt."
Attraktiv für kleine und mittlere Unternehmen – und Ausbildungsinstitute
Das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis macht die neuen UVA-Maschinen nicht nur für kleine und mittlere Fertigungsunternehmen interessant, sondern auch für Ausbildungszentren. Zumal mit der Steuerung Sinumerik 810D eine CNC zum Einsatz kommt, die in der anwenderseitigen Funktionalität bei der Bedienung weitestgehend kompatibel zur Steuerung Sinumerik 840D ist, welche als Industriestandard gilt. So bietet Hommel Unverzagt zu den UVA-Maschinen auch ein PC-basiertes Schulungspaket an. Es besteht aus einem Standard-PC, der Siemens-Schulungssoftware für Sinumerik-basierte Maschinen (Sinutrain) und der Werkstattsoft ware Shopmill. Sinutrain beinhaltet dabei eine vollständige Simulation der bedien- und programmierrelevanten CNC-Funktionen am PC. „Look & Feel" entsprechen der Bedienung einer realen Sinumerik-CNC-Steuerung. Stellvertretend für die reale CNC dient die Sinutrain-Software auch als Host für die Werkstattsoftware Shopmill.
Da die Schulungssoftware mit einer Kopie der realen Maschinendaten von der Fräsmaschine auf dem PC installiert wird, können die hier erstellten Teileprogramme per USB-Stick oder LAN-Vernetzung direkt auf die Maschine übertragen und abgearbeitet werden. Deshalb ordern auch viele Fertigungsunternehmen zu ihrer neuen Maschine den Schulungs-PC gleich dazu – als maschinenunabhängigen Programmierplatz.
Siemens AG www.siemens.de/cnc4you
Autor: Jürgen Klingler, Siemens AG
