- Die Heidenhain-Steuerung iTNC 530 – vor 10 Jahren das erste Mal auf einer EMO vorgestellt – hat heute einen festen Platz im Werkzeug- und Formenbau sowie in Produktionsbetrieben eingenommen. Um auch Maschinen bedienen zu können, die neben der Fräs- auch eine Drehfunktionalität bieten, hat der Hersteller jetzt die TNC 640 entwickelt. Auf der EMO 2011 in Hannover feiert sie ihre Premiere.
CNC integriert Fräs- und Drehfunktionen
Als erste Fräsmaschinensteuerung von Heidenhain ist die TNC 640 optional mit Funktionen zur Drehbearbeitung auf Fräsmaschinen ausgestattet. So lassen sich nun auch Komplettbearbeitungen realisieren. Der Anwender braucht dabei nicht umzulernen: Alle Programmschritte zur Drehbearbeitung programmiert er im Klartext so, wie er es beim Fräsen gewohnt ist.
Bei der Drehfunktionalität wurde auf vorhandenes Know-how zurückgegriffen: Viele praxiserprobte Zyklen der Heidenhain-Drehsteuerungen sind nun in der TNC 640 verfügbar. Neu bei der TNC 640 ist die optimierte Benutzer-Oberfläche, die einen besseren Überblick beim Programmieren verspricht, und Funktionen sowie Statusanzeigen klarer anzeigt.
Mit der TNC 640 führt Heidenhain auch ein neues Steuerungsdesign ein: Zukünftig werden die TNC- und auch die Drehsteuerungen Manual plus bzw. CNC Pilot im Edelstahl-Design ausgeliefert. Tastaturoberfläche und Bildschirmrahmen sind so präpariert, dass sie leicht zu reinigen sind. Der neue, 19-Zoll große Farb-Flachbildschirm ist bei der TNC 640 standardmäßig, bei der iTNC 530 optional erhältlich.
Bei den Tastsystemen werden mit den neuen TS 460 und TT 460 erstmals Geräte vorgestellt, bei denen die Schaltsignalübertragung wahlweise über Infrarot- oder Funkübertragung erfolgt – ohne Geräte wechseln zu müssen. Dem Anwender stehen damit die Vorteile einer sehr großen Reichweite (Funk) und der schnellen Signal-Übertragung (Infrarot) zur Verfügung.
Dr. Johannes Heidenhain GmbH www.heidenhain.de EMO Halle 25 Stand E33
